Winter Ade
Ein Wirbelsturm in meiner Brust Obwohl Du noch nicht gehen musst. Langsam ballte er sich auf Sog Nieren, Lungen, Leber und mein Herz auf. Wüste Leere lässt er nun zurück. Ich bin nicht mehr in einem Stück. Seichter Wind weht durch die Luft, Dabei trägt er Deinen Duft Durch Städte, Straßen, Wälder weit Schier von heut ’ bis in die Ewigkeit. Und kurz bevor ich ’ s schon vergess ’ Bringt er mir Dein Innerstes. Warmer Regen prasselt hinab, Wäscht die Masken von uns ab. Jedes verschlafene Blinzeln, jedes Lachen Wird uns nie wieder glücklich machen. Es fließt herunter und das „ Wir “ geht unter. Nun bin ich alleine und leer. Das Wetter interessiert mich schon lange nicht mehr. Links, rechts, vorne, hinten, oben und unten Sind Wände, denn die schützen vor Wunden. Zurück bleiben bloß Narben Und nie wieder Farben. Alles ist weiß. Weiß? Eine flüchtige Idee Und schon fällt der Schnee. Erbarmungslos fallen die Flocken, Sie beginnen mich zu locken Du...