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Es werden Posts vom Februar, 2019 angezeigt.

Weg mich nicht

Dunkelheit Licht durchbricht Der Weg leuchtet Scheinwerfer Es zieht Wind Nach Hause Oder lieber nicht? Chaos Kabel Klingelton Musik Zischen Türen Ein- und Aus Füße Ferne Ausblick Gedanken machen Einsamkeit Nachtflug Müdigkeit Ist fern Alles Bekannte Landschaft Verzerrt Gesichter Sind so flüchtig Ungewissheit Vertrauen Fahrplan ist Verspätet Gespräche Andere Lauschen Betrunken Es fällt Das Lied Langsame Melodien Motorische Note Das Ende naht Vorbereitung Ohne jede Fahrt nach Hause

Die To-Do Liste

Ich rede mir ein Ich weiß was ich will Eigentlich sollt ich schreien Doch ich bleibe still Punkt 1: Das wichtige Telefonat gleich nach dem Frühstück erledigen, sonst traust du dich nie. Liste um Liste Tag für Tag Kiste auf Kiste Ohne jeden Plan Punkt 2: In die Bibliothek gehen. Wie konntest du schon wieder so lange deine Hausarbeiten ignorieren? Fehltritte sind nicht erlaubt Andere machen sowas Bin ich meiner Jugend beraubt? Kenne ich eigentlich Spaß? Punkt 3: Die Wäsche waschen. Du wechselst viel zu oft die Klamotten. Ist doch egal was andere denken. Oder? Ich habe immer einen Plan Das Ziel ist stets im Blick Dabei könnte ich´s mir doch sparen Ich mache letztendlich nichts Nichts, was bedeutsam wäre Oder etwas verändert Spüre immer diese Schwere An meinen Gliedern ziehen Bänder Punkt 4: Aufräumen. Ständig nur im Bett herumliegen und irgendwie schaffst du trotzdem Unordnung. Selbstbestimmtheit Auf dem Papier Einsamkeit Ma...

Mein Inneres

Es tut weh  — Eins erst vorbei Und ich bereite mich schon auf das Nächste vor. Lass mich gehn  — Hab keine Zeit. Muss wachsam sein, sonst schieß ich noch ein Eigentor. Magen und Füße haben Plätze getauscht. Und das, was mich sonst so berauscht Hat kaum noch Wirkung auf mich. Wirkt fern, absurd, fast lächerlich. Wann habe ich meine Träume verloren? Ich bin doch als Mensch geboren. — Hatte Gefühle, Liebe, Fantasie Davon bleibt nur die Melancholie. Es schmerzt — Hab ich gestern noch so beherzt Den Moment genossen. Vergangenheit — Ist in sich Unendlichkeit. Zu viele Tränen wurden vergossen. Doch jetzt sind keine Tränen da, Bin mir selbst unnahbar. Ist da noch was in mir drin? Wie die Freude, die hatte ich als Kind. Doch eins ist rum. — Das Nächste ist dran. Vielleicht geht es ja um. Ich komm an mich heran. Es betäubt — Und obwohl sich alles in mir sträubt, Lass ich nichts raus, alles nur rein. Z...